Veranstaltungen, die für die Mitglieder der Evangelischen Kulturvereinigung Oberhausen e.V. von Interesse sein könnten

An dieser Stelle möchten wir über kulturelle Veranstaltungen anderer Veranstalter informieren, die von Interesse sind.

Ausstellungtipp:

Herzenssache. Wilhelm Busch malt

Ausstellung im museum schloss moyland vom 13.10.2019 – 24.02.2010

Ende 2014/Anfang 2015 konnte man Wilhelm Busch in der Ausstellung „Streich auf Streich. 150 Jahre deutschsprachige Comics seit Max und Moritz“ in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen begegnen. Ab dem 13. Oktober 2019 sind nun Werke von Wilhelm Busch im museum schloss moyland zu sehen. Busch, der uns in erster Linie als Schöpfer humoristischer Bildergeschichten bekannt ist (siehe auch die aktuelle Ausstellung in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen „Struwwelpeter- Zappelphilipp, Paulinchen und Hans Guck-in-die-Luft“), wird in der Ausstellung mit seinem noch zu entdeckenden malerischen Oeuvre präsentiert. In seiner Malerei ist Busch beeinflusst von der holländischen und flämischen Malerei des 17. Jahrhunderts. Auch wenn seine Inspirationsquelle in der Vergangenheit liegt, so weisen seine ungestüme Malweise und ungewöhnliche Farbkontraste in die Zukunft der modernen Malerei.

Zusätzlich zu den Gemälden von Busch werden niederländische Radierungen aus den Jahren um 1900 gezeigt.

Die Ausstellung „Herzenssache – Wilhelm Busch malt“ ist eine Kooperation mit dem Museum Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur & Zeichenkunst in Hannover und dem Ernst Barlach Haus in Hamburg.

Weitere Informationen: www.moyland.de

Theatertipp:

Judas – ein Theaterstück in der Christuskirche

Am Sonntag, den 3. November 2019, 16.00 Uhr, wird in der Evangelischen Christuskirche Alt-Oberhausen das freie theater glassbooth den Monolog „Judas“ aufführen.

Judas handelt von einem Mann, dessen Name für Verrat steht. Ein Mann, der jahrhundertelang von jedem geschmäht wurde. Doch wäre ohne diesen Menschen und ohne seinen Judaskuss das Christentum nie zu einer der großen Weltreligionen geworden… Es gibt in jedem Zeitalter Spekulationen über Judas und seine Motive. Nach zweitausend Jahren ist es an der Zeit, dass Judas selber spricht: In einer selbst inszenierten Show begeht er einen letzten Versuch, seine Tat wieder auf ein menschliches Maß zurück zu bringen und sein Publikum dahin zu führen, wo es lieber nicht sein möchte: zu dem Judas in sich selbst.

Die niederländische Autorin Lot Vekemans (geb. 1965) gibt dem Jünger, der Jesus verriet, ein Gesicht und eine eigene Geschichte. Und sie lässt ihn Fragen stellen. Zum Beispiel: Was wäre gewesen, wenn ich in Gethsemane bei Jesus geblieben wäre? Was wäre aus ihm geworden? Und was wäre aus mir geworden? Und vor allem: Was wäre aus uns allen und dem Christentum geworden?  Und es geht um unsere Wahrnehmung der Judas-Figur und um das, was wir in sie hineinprojizieren: „Judas wird von den Menschen verhöhnt, damit sie ihre eigenen Seelen reinwaschen. Es ist auffällig, dass in Porträts, die über die Jahrhunderte entstanden sind, Judas immer hässlicher und böser dargestellt wurde“ sagt Vekemans.

Dominik Hertrich spielt den Judas, Danny-Tristan Bombosch begleitet auf dem Flügel, Jens Dornheim führt die Regie. Die Inszenierung hatte in der Passionszeit 2018 Premiere und wurde bereits in Kirchen im Ruhrgebiet und im Rheinland mit großem Erfolg aufgeführt.

Den Besucher erwartet ein intensives Theatererlebnis.

Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

Weitere Informationen über das theater glassbooth: www.glassbooth.de

Musikalischer Tipp:

Für alle Musikinteressierten sei auf die Broschüre „Kirchenmusiktermine der evangelischen Kirchengemeinden in Oberhausen 2019“ hingewiesen. Hier finden Sie Hinweise und Informationen zu den unterschiedlichsten musikalischen Veranstaltungen im Kirchenkreis Oberhausen.